Gaststätten verwöhnen wieder mit regionalen Gerichten

Regionale Genüsse – darauf mussten wir lange verzichten. Und wenn auch die vom Ernährungsrat Fürstenfeldbruck initiierte diesjährige regionale Genusswoche, die für Mai geplant war, coronabedingt ausfallen musste, haben Sie jetzt wieder die Gelegenheit, bei verschiedenen Gaststätten im Landkreis Gerichte mit Zutaten aus dem Landkreis zu genießen.

Der Ernährungsrat ist ein Bündnis von engagierten Mitgliedern der Zivilgesellschaft und verschiedenen Akteuren im Bereich der Lebensmittelerzeugung und -verarbeitung. Das Ziel ist es, im Landkreis Fürstenfeldbruck mit Unterstützung von Bürgern und Politik die regionalen Wertschöpfungsketten im Lebensmittelsektor zu stärken.

Eine Arbeitsgruppe befasst sich mit dem Themenfeld Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung und Ernährungshandwerk. Ein Schwerpunkt bildete im letzten Jahr die Durchführung der „Regionalen Genusswochen“ unter Beteiligung engagierter Gasthöfe und einer Schulmensa aus dem Landkreis. Dabei benennen die Gasthöfe auf der Speisekarte bei jedem regionalem Gericht die Erzeuger der Hauptkomponenten und sorgen so für echte Transparenz für den Gast.

Nachdem die Gaststätten jetzt wieder geöffnet haben möchte der Ernährungsrat diese unterstützen und die Bürgerinnen und Bürger zum Besuch der regionalen Gastronomie einladen.

Die Teilnehmer der bisherigen regionalen Genusswochen freuen sich auf Ihren Besuch:
Restaurant Fürstenfelder
Klosterstüberl Fürstenfeldbruck
Hotel Post Fürstenfeldbruck
Dorfwirt in Landsberied
Gasthof Hartl in Türkenfeld

Bitte unterstützen Sie unsere regionalen Wirte!

Produkt des Monats: Spinat-Frittata mit Kartoffeln

Rezept für 2 – 3 Personen:
• 600 g frischen Spinat
(oder ca. 300 g TK Blattspinat oder 600 g Mangold)
• 250 g gekochte Kartoffel
(„Bernina“, festkochend oder Agria“, überwiegend festkochend)
• 75 g Parmesan gerieben (am besten Parmigiano Reggiano)
• 5 EL Milch
• 5 Eier Größe L
• Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss nach Geschmack
• 1 kl. Zwiebel
• 1 Knoblauchzehe
• 1 EL Olivenöl

So wird´s gemacht:
Spinat oder Mangold waschen, gut abtropfen lassen. TK Spinat auftauen und auspressen. Zwiebeln und Knoblauch klein hacken und mit Olivenöl glasig andünsten.

Parmesan mit Milch und Eiern verquirlen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, Zwiebel und Knoblauch hinzufügen und mischen.
Spinat (oder Mangold) in Streifen schneiden und zur Eiermasse geben.
Kartoffeln in ca. 2 mm dicke Scheiben schneiden und in einer leicht gefetteten (Antihaft-) Pfanne (hitzebeständig) verteilen.
Masse in die Pfanne geben und etwa 5 Min. bei mittlerer Hitze stocken lassen.

Dann die Pfanne für ca. 10 Min. in das vorgeheizte (200 Grad) Bratrohr setzen, bis eine leichte Bräunung erfolgt (wenn möglich Umluft).
Aus der Pfanne servieren (s. Photo) oder auf eine Platte stürzen.
Dazu schmeckt ein Jahreszeitensalat.
Guten Appetit!

Quelle: Dr. Richard Bartels, Ernährungsrat für den Landkreis Fürstenfeldbruck

Warenkunde:
Spinat gehört zu den Fuchsschwanzgewächsen. Ab Mitte März ist Spinat frisch auf Märkten oder im gut sortierten Handel zu bekommen.
Damit ist es eines der ersten Frischgemüse nach dem Winter aus Freilandanbau.
Es gibt Wurzelspinat oder den etwas (arbeitsbedingt) teureren Blattspinat. Botanisch besteht aber kein Unterschied. Für 150 g gegarten Spinat benötigen Sie wegen des hohen Wassergehaltes etwa 300 g frischen Spinat.

Spinat enthält u.a. Oxalsäure, Nitrat und relativ viel Eisen. Milch oder Sahne in Rezepten vermindern den Gehalt an Oxalsäure.

Freilandspinat enthält weniger Nitrat. Durch Blanchieren kann der Nitratgehalt verringert werden. Entgegen einem Mythos, dass man Spinat nicht aufwärmen darf, kann man Spinatgerichte, im Kühlschrank aufbewahrt, problemlos noch am nächsten Tag verzehren.

Sondersendung im BR-Fernsehen

Der Bayerische Rundfunk hat im Rahmen der Sendereihe #BayernReise auch die Stadt bzw. den Landkreis Fürstenfeldbruck besucht. Es wurden Projekte von bürgerschaftlichem Engagement vorgestellt, unter anderem der Ernährungsrat.

Da die Sendung auf überaus positive Resonanz gestoßen ist, wurde am 9. Mai 2020 eine halbstündige Sondersendung ausgestrahlt.

Die Sendung ist bis zum 9. Mai 2021 in der Mediathek des BR unter https://www.3sat.de/gesellschaft/laendermagazin/laendermagazin-vom-9-mai-2020-100.html abrufbar.

Sorge um krisensichere Ernährung schweißt zusammen

Bundesverband der Regionalbewegung e.V., Marktschwärmer Deutschland, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V., Netzwerk Solidarische Landwirtschaft e.V. und Ernährungsräte: Höchste Zeit für eine Regionalisierung in der Ernährungswirtschaft.

23.04.2020 – „Ist unsere Ernährung in Krisenzeiten gesichert?“, fragen sich derzeit viele Verbraucherinnen und Verbraucher zu Recht. Wie anfällig globale Lieferstrukturen sind, wird gerade immer deutlicher und wirkt wie Wasser auf die Mühlen der Regionalbewegung in Deutschland. Die Corona-Pandemie zeigt, wie verletzlich die arbeitsteilige Weltwirtschaft ist. Die Schwächen der globalen Handelsstrukturen werden nicht nur im Medizinbereich schmerzlich sichtbar. Auch an den globalen Nahrungsmittelmärkten geht es turbulent zu: Einige Länder verhängen Exportstopps oder versuchen große Mengen Reis, Weizen und andere Grundnahrungsmittel aufzukaufen und einzulagern. Die Akteure der Regionalbewegung, der Ernährungswende und der bäuerlichen Landwirtschaft plädieren daher für konkrete Maßnahmen hin zu einer Regionalisierung in der Ernährungswirtschaft.

Wie extrem der deutsche Markt von Im- und Exporten abhängt, zeigen die Zahlen des Statistischen Bundesamtes: Insgesamt hat sich der weltweite Warenexport in den letzten 40 Jahren verzehnfacht, etwa ein Viertel aller in Deutschland erzeugten landwirtschaftlichen Produkte gehen in den Export. Eine bemerkenswerte Situation ergibt sich hier vor allem in der Milchindustrie. Während der Absatz im Lebensmittelhandel enormen Zuwachs erfährt, verlieren die großen Molkereien und Milchviehbetriebe in der aktuellen Krise ihren internationalen Absatzmarkt und somit ihre Wirtschaftlichkeit, die auf diesen Großstrukturen basiert. Aus Sicht der Regionalbewegung sind jedoch dezentrale Strukturen in der Nahrungsmittelgrundversorgung und in der Lebensmittelverarbeitung elementare Stabilitätsfaktoren nicht nur in Krisenzeiten. Die politisch forcierte Exportorientierung und das Zerschlagen des regionalen Marktes mit dezentralen regionalen Wirtschaftskreisläufen zeigt hier deutlich das Marktversagen.

Dahingegen werden laut Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) rund zwei Drittel des in Deutschland verzehrten Gemüses importiert. Auch hier verlässt man sich auf den internationalen Markt ohne eine systematische Entwicklungsstrategie regionaler Strukturen mit regionaler Wertschöpfung vor Ort voranzutreiben. Die unabdingbare „Luftbrücke“ für osteuropäische Erntehelfer zeigt die fragilen Großstrukturen im Obst- und Gemüseanbau in Deutschland.

Eine Versorgung überwiegend aus regionalen Wirtschaftskreisläufen – und das weltweit – könnte Regionen in Krisensituationen resilienter machen und durch lokale Wertschöpfung auch Kleinst-, kleine und mittlere Wirtschaftsbetriebe vor Ort stärken. Daher drängen der Bundesverband der Regionalbewegung e.V., die Marktschwärmer Deutschland, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V, das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft e.V. und Ernährungsräte gemeinsam auf eine Regionalisierung und damit De-Globalisierung in der Ernährungswirtschaft. Bund und Länder sind hier gefragt, Regionalisierungsstrategien gemeinsam mit den relevanten Praxisakteuren der Land- und Ernährungswirtschaft zu entwickeln.

Die jetzt zu ergreifende Chance ist es, den Aufbau von regionalen Nahversorgerstrukturen systematisch zu unterstützen. Die Resilienz der Kommunen und Regionen wird nicht nur im Medizinbereich eine tragende Rolle spielen müssen. Der Erhalt und Aufbau regionaler Wirtschaftskreisläufe für eine hohe Wertschöpfung in den Regionen und eine weitgehende Unabhängigkeit von globalen Handelsstrukturen sind Voraussetzung für eine zukunftsträchtige und krisenfeste Daseinsvorsorge – eine Pflichtaufgabe für Kommunen, für deren Rahmenbedingungen Bund und Länder sorgen müssen.

Konkret bietet die Regionalbewegung mit ihrem Netzwerk der „Zukunftskommission Landwirtschaft“ der Bundesregierung und des Bundeslandwirtschaftsministeriums die aktive Mitarbeit und Beratung zur Sicherung und dem innovativen Ausbau der Nahversorgerstrukturen im regionalen Wirtschaftskreislauf an. Die Bedeutung dieser Zukunftskommission sollte jetzt auch den höchsten Entscheidungsgremien bewusst geworden sein. Gleichzeitig empfiehlt die Regionalbewegung ein „Bundesprogramm Regionale Wertschöpfung“ aufzulegen, das nicht nur Lippenbekenntnis für die Kleinst-, kleinen und mittleren Betriebe der Ernährungs- und Landwirtschaft ist, sondern adäquat mit Finanzmitteln ausgestattet ist, um über eine Gießkannenförderung hinaus Teil eines zukünftigen, systemrelevanten und resilienten Ernährungssystems zu werden.

Pressekontakt:
Bundesverband der Regionalbewegung e.V.
Andrea Winter (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Tel. 09852-1381
E-Mail: winter@regionalbewegung.de
Internet: www.regionalbewegung.de

Produkt des Monats: Linsen-Spargel-Gemüse

Rezept:
4 EL Öl
80 g Zwiebeln
240 g Berglinsen
800 ml Gemüsebrühe, ungesalzen
8 Stangen Spargel
80 g Karotten
80 g Lauch
60 g Butter
Pfeffer, Salz, Balsamico-Essig

So wird´s gemacht:
Die Zwiebeln in Würfel schneiden. Das Bratöl in einem flachen Topf erhitzen, Zwiebelwürfel zugeben und ohne Farbe anschwitzen. Die Linsen in einem Sieb kalt abspülen und zu den Zwiebeln geben. Mit der ungesalzenen Gemüsebrühe ablöschen, kurz aufkochen lassen und ca. 25 Minuten bei schwacher Hitze und zunächst offenem Deckel köcheln lassen. Den Spargel schälen, Anschnitt entfernen. Die Spargelstangen in gut 1 cm breite Stücke schräg abschneiden. Nach 10 Minuten Garzeit zu den Linsen geben und weiter köcheln lassen. Topf mit Deckel schließen.

Die Karotten und den Lauch in kleine Würfelchen schneiden und 5 Minuten vor Ende der Garzeit mit der Butter zu den Linsen geben.

Mit Pfeffer, Salz und Balsamico-Essig abschmecken und mit Vollkornbrot servieren.

Tipp: Besonders knackig ist der Spargel, wenn er separat in Butter und wenig Wasser gedünstet wird und vor dem Servieren unter die Linsen gehoben wird.

Warenkunde:
Haupterntezeit für Spargel ist von Mai bis Juni. Spargel kauft man am besten direkt beim Bauern oder auf dem Wochenmarkt. Zum Aufbewahren schlägt man den Spargel in ein feuchtes Tuch ein. So bleibt er im Kühlschrank mind. 3 Tage frisch. Spargel besteht zu 93 Prozent aus Wasser, weshalb 100 g Spargel nur 20 kcal haben. Spargel enthält die Vitamine A, B1, B2, C, E, Folsäure und viel Kalium, außerdem Phosphor und Kalzium. Er wirkt entwässernd und harntreibend. Schon seit über 2500 Jahren wird Spargel in Griechenland angebaut und gegessen. Das Wort Spargel kommt aus dem Griechischen von „asparagos“ und bedeutet Stiel oder junger Trieb.

Ernährungsräte fordern Ernährungswende

Köln, 5. April 2020
Vietnam hat vergangene Woche den Export von Reis gestoppt, um in diesen unsicheren Zeiten zunächst die Versorgung der eigenen Bevölkerung zu sichern. Werden weitere Länder folgen? Mehr als die Hälfte der Lebensmittel in Deutschland wird importiert.

Jetzt zeigt sich, dass es hoch riskant ist, dass wir uns immer mehr auf den Weltmarkt verlassen, und immer weniger regionale Lebensmittel essen. Nur 10 Prozent der Angebote im Einzelhandel kommen noch aus der Region, 90 Prozent hängen von der „Just in Time“ Logistik der Großhändler und Importeure ab.

Zahlreiche Ernährungsräte aus dem deutschsprachigen Raum fordern deshalb den Aufbau eines krisensicheren Ernährungssystems: Versorgungssicherheit in Zeiten der Corona-Krise durch regionale und ressourcenschonende Landwirtschaft.

In der Krise treten die Schwachpunkte des derzeitigen Ernährungssystems deutlich hervor. Globale Produktions- und Lieferstrukturen sind anfällig für Störungen. Ein Vulkanausbruch in Island, der den Flugverkehr lahmlegt, kann ebenso wie eine Pandemie oder ein Handelskonflikt die Lieferketten unterbrechen.

Gleichzeitig bestehen bereits gravierende Krisen, die ebenfalls einen drastischen Wandel in der Art wie wir Lebensmittel produzieren und konsumieren erforderlich machen: Die Klimakrise, das Artensterben, der zu hohe Einsatz von Antibiotika, Pestiziden und künstlichen Düngemitteln in der Landwirtschaft, die großflächige Zerstörung von Lebensräumen wie z.B. Regenwäldern zum Anbau von Futtermitteln sowie der Verlust an Bodenfruchtbarkeit und Wasserreserven nehmen zu und stellen eine noch ungleich größere Bedrohung für die Lebensmittelerzeugung dar, als die aktuelle Corona-Krise. Nicht zuletzt gehören ernährungsbedingte Krankheiten zu den größten Belastungen der Gesundheitssysteme in Deutschland und weltweit.

Eine stärkere Versorgung aus regionalem und ökologischem Anbau und gemeinschaftlich getragene Versorgungsstrukturen in der Region könnten mehr Resilienz in Krisensituationen schaffen und durch lokale Wertschöpfung Wirtschaftsbetriebe vor Ort stärken. Diese Formen der Landwirtschaft gilt es jetzt zu unterstützen. Wenn zurzeit die großen Rettungspakete geschnürt werden, dann darf die Frage der sicheren Ernährung nicht unter den Tisch fallen.

Daher fordern wir Ernährungsräte: Ernährungswende jetzt!

Pressekontakte:
Dr. Richard Bartels, Tel. 0175 73 13 824
Jürgen Müller, Münchner Ernährungsrat, Tel. 0177 56 78 942
Valentin Thurn, Ernährungsrat Köln + Umgebung, Tel. 0163 54 89 353 Sabrina Gerdes, Ernährungsrat Leipzig, Tel. 0174 19 90 903
Joerg Weber, Ernährungsrat Frankfurt, Tel. 0172 65 28 986

Produkt des Monats: Frühlingszwiebelsuppe

Rezept für 4 Personen

Zutaten:
2 Bund Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen geschält
1 El Butter
2 EL Mehl
1 Tl Zucker
¾ L Gemüsebrühe
150 ml Sahne
2 Tl Zitronensaft
1 Tasse „Grünes“, z. B. Kresse, Giersch, Barbarakraut, Radieschenblätter – Seien Sie experimentierfreudig …

So wird´s gemacht:
Frühlingszwiebel und Kräuter waschen, Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und gleich einen EL vom Grün aufheben, Kräuter grob schneiden, Knoblauch fein hacken.
Butter im Topf zerlassen. Die Zwiebeln mit dem Zucker andünsten. Knoblauch dazu geben, gut rühren damit der Knoblauch nicht braun wird. Mehl darüber stäuben und verteilen.
Unter Rühren die Brühe aufgießen, zum Kochen bringen und die Suppe ohne Deckel ca. 10 Minuten kücheln lassen. Sahne in die Suppe rühren. Die restlichen Frühlingszwiebel und die gehackten Kräuter einrühren.
Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu passt frisches Brot.

Warenkunde
Lat. Name Allium fistulosum, Zwiebelart mit mild-würzigem Geschmack, die keine richtige Zwiebel ausbildet, sondern nur bauchig verdickte Wurzeln besitzt. Sie wird nicht nur im Frühling, sondern das ganze Jahr über angeboten und mitsamt den langen, schmalen, hohlen, grünen Blättern verzehrt. Roh eignet sie sich zur Verfeinerung von Quark und Salaten, geschmort oder gekocht als Zutat zu Gemüse- und Fleischgerichten. Die Frühlingszwiebel ist reich an Betakarotin, Vitamin C, Eisen, Folsäure und Zink. Wegen ihres hohen Wassergehalts hält sie sich nur 5-6 Tage. Am besten im Gemüsefach des Kühlschrankes lagern.

Offene Konferenz „Ernährungsdemokratie zum Anpacken“ war ein voller Erfolg

120 Engagierte tauschten Erfahrungen aus und vernetzten sich

Am 29.02. und 01.03.2020 fand im Bonner Friedrich-Ebert-Gymnasium die Konferenz „Ernährungsdemokratie zum Anpacken – gemeinsam lernen, gemeinsam genießen, gemeinsam gestalten“ statt, zu der der Stadt.Land.Markt. e. V. in Kooperation mit der Bio-Stadt Bonn und der Initiative zur Gründung eines Ernährungsrats für Bonn und Umgebung eingeladen hatte.

Gekommen waren rund 120 Ernährungsengagierte aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. In zahlreichen Workshops tauschten diese ihre Erfahrungen aus, wie sich die Lebensmittelversorgung auf kommunaler Ebene „von unten“ beeinflussen und so entlang der gesamten Wertschöpfungskette nachhaltiger gestalten lässt.

Die Pressemitteilung finden Sie hier:

Ernährungsrat im BR-Fernsehen

Der Bayerische Rundfunk hat im Rahmen der Sendereihe #BayernReise auch die Stadt bzw. den Landkreis Fürstenfeldbruck besucht. Dabei wird auch der Ernährungsrat vorgestellt.

Die Sendung ist am Donnerstag den 27. Februar 2020 um 18 Uhr zu sehen. Danach wird die Sendung in der Mediathek zu sehen sein und wird via BR24 in Web und App sowie durch Ankündigungen auf Twitter & Instagram sowie in den Hörfunkausgaben begleitet .